Bei strahlendem Sonnenschein zog eine 15-köpfige Exkursions-Gruppe am letzten Mai-Wochenende zu einer wertvollen Trockenwiese der Südweststeiermark. Vor Ort lernten die Teilnehmer*innen, welche besonderen Pflanzenarten diesen Lebensraum ausmachen und wie er gepflegt wird.
Blühende und krabbelnde Vielfalt
Auf die Teilnehmer*innen wartete in Eichberg-Trautenburg ein Refugium für verschiedene Orchideen-Arten und viele spannende Tierarten. Herbert Kerschbaumsteiner führte die Exkursions-Gruppe mit einem Auge fürs Detail über die Naturschutzfläche und zeigte, wie man eine solche Trockenwiese von anderen Wiesenarten unterscheiden kann. Katharina Scheibenhoffer, Biotopverbund-Managerin der Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH, wies auf die hohe Bedeutung von Trockenwiesen als Kern- und Trittsteinbiotope für die Lebensraumvernetzung hin.
Um diesen Naturschatz und seine ökologischen Funktionen zu erhalten, sind regelmäßige Pflegemaßnahmen nötig. Mit den zahlreichen helfenden Händen der Teilnehmer*innen wurden in einem kurzweiligen Arbeitseinsatz eine große Anzahl an Adlerfarnen im Handumdrehen entfernt, da dieser vom Wald auf die Fläche drängt. Bei einer wohlverdienten Jause, die von den Betreuer*innen der Naturschutzfläche spendiert wurde, fand die Exkursion ihren Ausklang.
Biotopverbund Südweststeiermark
Das Biotopverbund-Management der Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH kümmert sich um den Erhalt und die Neuschaffung von Kern-, Trittstein- und Korridorbiotopen. Egal ob Verein, Privatperson, Unternehmen oder Gemeinde – jede*r kann zum Biotopverbund beitragen und Lebensräume vernetzen. Für Mensch und Umwelt.