Im Zentrum: Wirtschaft, Altern & „Nutzen, was da ist!“ – Baukulturreise 2026

Im Zentrum: Wirtschaft, Altern & „Nutzen, was da ist!“ – Baukulturreise 2026

Im Zentrum: Wirtschaft, Altern & „Nutzen, was da ist!“ – Baukulturreise 2026 2215 1661 Regionalmanagement Südweststeiermark

Anfang Mai 2026 machten sich Bürgermeister*innen, Entscheidungsträger*innen sowie Verwaltungs- und Projektmitarbeiter*innen aus den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg auf den Weg zu einer dreitägigen Baukulturreise nach Ost-, Süd- und Nordtirol. Unter dem Motto „Im Zentrum: Wirtschaft, Altern & ‚Nutzen, was da ist!‘“ stand die diesjährige Exkursion ganz im Zeichen nachhaltiger und zukunftsorientierter Baukultur. Besichtigt wurden Projekte, die regionale Wirtschaftskraft stärken, Antworten auf den demografischen Wandel geben und bestehende Bausubstanz ressourcenschonend weiterentwickeln.

Ortskerne stärken und Bestand weiterentwickeln

Zum Auftakt führte die Reise nach Anras in Osttirol, wo neben der qualitätsvollen Gestaltung des Dorfzentrums auch die Revitalisierung historischer Bausubstanz Thema waren. Bei einer Stadtführung in Brixen wurde die gelungene Verbindung von historischer Altstadt und zeitgenössischer Architektur erlebbar. Anhand verschiedener Sanierungs-, Erweiterungs- und Neubauprojekte wurde sichtbar, wie Baukultur zur Attraktivität und Zukunftsfähigkeit urbaner Räume beitragen kann.

Innovation und neue Nutzungskonzepte

Der zweite Reisetag widmete sich innovativen Ansätzen in Wirtschaft, Forschung und Stadtentwicklung. NOI Techpark in Bozen erhielten die Teilnehmer*innen Einblicke in moderne Standortentwicklung und digitale Analysewerkzeuge für Orts- und Stadtzentren. In Meran standen generationenübergreifendes Wohnen sowie die Umnutzung historischer Gebäude für Kultur, Gastronomie und Begegnung im Mittelpunkt.

Nachhaltige Dorfentwicklung

Am dritten Tag wurden Beispiele für nachhaltige Ortskernentwicklung und die Stärkung ländlicher Räume besucht. In Schlanders, Glurns und Oberhofen im Inntal wurde sichtbar, wie Sanierung im Bestand, Bürger*innenbeteiligung und Revitalisierung leerstehender Gebäude neue Impulse für Lebensqualität, Wirtschaft und Gemeinschaft schaffen können. Auch die BASIS Vinschgau Venosta zeigte eindrucksvoll, wie historische Bausubstanz erfolgreich für moderne Arbeits- und Begegnungsräume genutzt werden können.

Die Baukulturreise 2026 bot den Teilnehmer*innen wertvolle Einblicke in nachhaltige Baukulturprojekte, die Wirtschaft, demografischen Wandel und ressourcenschonende Nutzung in den Mittelpunkt stellen. Die gewonnenen Impulse werden die regionale Entwicklung in der Südweststeiermark bereichern und dazu beitragen, die Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit der Region weiter zu stärken.

Ulrike Elsneg, MSc

Regionalmanagerin
T: +43 676 76 00 316
u.elsneg@rmsw.at