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Biodiversitäts- und Artenschutzoffensive im Naturpark Südsteiermark

Durch ein fundiertes Biodiversitätsmanagement, das über den Naturpark Südsteiermark gesteuert wird, soll mit verschiedenen Maßnahmen a) auf den Artenrückgang aufmerksam gemacht und b) mit gezielten Maßnahmen der Verlust werden.

Das geplante Biodiversitätsmanagement mit einem*er regionalen Betreuer*in fungiert als Drehscheibe für Naturschutzprojekte gemeinsam mit den Stakeholdern der Region (u.a. Gemeinden, Naturparkschulen und -Kindergärten, Tourismusverbände, Natura 2000, Naturschutzjugend, Berg- und Naturwacht). Konkret werden in den 2 Jahren Projektlaufzeit effektive Projekte in der Fläche zur Stärkung der Biodiversität durchgeführt.

Neben Projekten zum Artenschutz und zum Kulturlandschaftsschutz wird auch der Umgang mit invasiven Neobiota, die in der Südsteiermark an verschiedenen Stellen bereits große Probleme verursachen (z.B. in geschützten Aulandschaften) immer wichtiger.

Informationen zum Projekt

Projektträger*innen

Naturpark Südsteiermark
LAG Südsteiermark

Projektlaufzeit

07/2019 – 12/2021

Förderung / Finanzierung

LEADER

Das neue Biodiversitätsmanagement unterstützt das Naturpark Südsteiermark ‐Management in der Umsetzung der Naturparkziele, der prioritären Naturschutzziele des Landes Steiermark sowie der Ziele der Österreichischen Biodiversitätsstrategie 2020+. Das Projektziel ist es über zentrale Maßnahmen, die alle einen direkten positiven Einfluss auf die Artenvielfalt in der Südsteiermark haben, der regionalen Bevölkerung die Notwendigkeit des Biodiversitätsschutzes zu vermitteln.

Biodiversitäts- und Artenschutzoffensive im Naturpark Südsteiermark

Die dramatische Entwicklung des Aussterbens von Arten (pro Jahr 25.000 weltweit) ist auch in Österreich ein zentrales Thema. Um in der Region Südsteiermark konkrete Maßnahmen im Naturschutz umzusetzen, muss eine Biodiversitäts- und Artenschutzoffensive im Naturpark durchgeführt werden. Das geplante Biodiversitätsmanagement fungiert als Drehscheibe für Naturschutzprojekte gemeinsam mit den Stakeholdern in der Region. Konkret werden in den zwei Jahren Projektlaufzeit fünf Arbeitspakete (AP1: „Aktiv für die biologische Vielfalt“ – Biodiversitäts-Infopoint; AP2: „Wildtier Haselmaus“ – Artenschutz Kleinsäuger, AP3: „„Lebensraum Südsteiermark“ – Aufwertung von gefährdeten Habitaten; AP4: „Ordentlich schlampert“ – Biodiversitätserhalt durch extensive Flächen; AP5: „Aliens auf der Speisekarte“ – Aufklärung und Maßnahmen gegen invasive Neobiota) in der Fläche zur Stärkung der Biodiversität durchgeführt. Neben Projekten zum Artenschutz/Kulturlandschaftsschutz oder Klimawandel wird auch der zukünftige Umgang mit invasiven Neobiota, die in der Südsteiermark an verschiedenen Stellen bereits große Probleme verursachen (z.B. in geschützten Aulandschaften) immer wichtiger.

G`schlampert Ordentlich

Spät gemähte Wiesen, unaufgeräumte Gartenecken, alte Heustadln wirken für die meisten Menschen g´schlampert. Aus Sicht der Tiere sind das aber ordentliche Lebensräume mit reich gedecktem Tisch. Unsere Kulturlandschaft braucht diese ordentlich g´schlamperten Ecken. Weniger zammgräumt bedeutet mehr Biodiversität und Artenvielfalt! Aus diesem Grund wird unsere Gemeinde, in enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südsteiermark, in den nächsten Wochen einige solcher Ecken mit Informationstafeln ausstatten, um auf die Wichtigkeit dieser Lebensräume hinzuweisen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf eines der Tiere die von diesen Lebensräumen profitieren:

Projektlaufzeit: 07/2019 – 12/2021

Projektmanagement: Mag. Matthias Rode

Anfragen zum Projekt: 

Ulrike Elsneg, Msc
Bereichsleitung Projektmanagement & Kommunikation
T: +43 676 7600316
kommunikation@rmsw.at

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